Das Kalifat (Kalifatsstaat), Kalifat gemäß dem Prophetenplan, Staat für die Festigung des Islams, die Sicherheit der Muslime und Barmherzigkeit für die Welten. Legitimität, das islamische Recht, Vorschriften, Verfassung

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Kalifat gemäß dem Prophetenplan

Artikel 49: Ernennung des Vollzugsassistenten

Das Kalifat (Kalifatsstaat), die Verfassung, Artikel 49: Der Kalif ernennt einen Vollzugsassistenten (Muawin at-Tanfid / Mu’āwin at-Tanfīḏ). Seine Arbeit zählt zu den Verwaltungstätigkeiten und gehört nicht zur Regierungsausübung. Seine Einrichtung ist ein Vollzugsapparat für alles, was vom Kalifen an die inneren und äußeren Staatsgremien erlassen wird. Ebenso wird das, was von diesen Gremien gemeldet wird, über ihn an den Kalifen weitergeleitet. Es handelt sich also beim Vollzugsassistenten um eine Verbindungsstelle zwischen dem Kalifen und anderen Institutionen. In folgenden Bereichen leitet er seine Anweisungen weiter und meldet an ihn zurück:

  • a) Bürgerbeziehungen
  • b) Internationale Beziehungen
  • c) Armee und Soldaten
  • d) Andere staatliche Apparate außer der Armee.

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Artikel 50: Bedingungen zur Ernennung des Vollzugsassistenten

Das Kalifat (Kalifatsstaat), die Verfassung, Artikel 50: Der Vollzugsassistent (Mu’āwin at-Tanfīḏ) muss männlich undein Muslim sein, weil er zu den Vertrauten des Kalifen zählt.

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Artikel 51: Der Vollzugsassistent ist kein Regent

Das Kalifat (Kalifatsstaat), die Verfassung, Artikel 51: Wie der bevollmächtigteAssistent steht auch der Vollzugsassistent in unmittelbarer Verbindung zum Kalifen. Er wird aber als Assistent im Vollzug betrachtet, nicht in der Regierungsausübung selbst.

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Einige Artikel der Verfassung

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Artikel 122: Sorgerecht und Obhotsrecht für die Kleinkinder

Artikel 122: Das Sorgerecht für die Kleinkinder ist eine Verpflichtung für die Frau und ihr Recht, unabhängig davon, ob sie Muslimin oder Nichtmuslimin ist, so lange das Kleinkind dieser Obhut bedarf. Bedarf es ihrer nicht mehr, gilt (im Falle einer Trennung) Folgendes: Sind die Betreuerin des Kindes und der Vormund (Waliy)Muslime, kann das Kind, sei es weiblich oder männlich, wählen, bei wem es… more
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Artikel 182: Begrenzung der Außenbeziehungen auf den Staat

Artikel 182: Es ist absolut keinem Individuum, keiner Partei, Blockbildung oder Gruppierung gestattet, mit irgendeinem fremden Staat Beziehungen zu unterhalten. Die Beziehung zu anderen Staaten ist auf den Staat allein begrenzt, weil er allein das Recht hat, die Angelegenheiten der Umma praktisch wahrzunehmen. Es ist die Pflicht der Umma und der Blockbildungen, den Staat für diese… more
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Artikel 141: Schutz des öffentlichen Eigentums im öffentlichen Interesse

Artikel 141: Es ist dem Staat erlaubt, brachliegenden Boden und das, was sich im öffentlichen Eigentum befindet, aufgrund eines Interesses, das er für die Staatsbürger sieht, zu schützen. more
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Artikel 131: Ursachen des Privateigentums

Artikel 131: Das Privateigentum beweglicher und unbeweglicher Güter ist an die fünf durch die Scharia (Šaria) festgelegten Ursachen gebunden: a) Arbeit b) Erbschaft c) Das Bedürfnis nach Gütern zum Zwecke des Lebensunterhalts d) Materielle Zuwendungen des Staates an seine Bürger e) Güter, welche Individuen ohne entsprechende Bezahlung oder Gegenleistung erhalten. more
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Artikel 79: Betrauen von den Richtern

Artikel 79: Der Qadi,der Muhtasib und der Mazalim-Richter können mit einer allgemeinen Zuständigkeit für alle Rechtsfälle im gesamten Land betraut werden oder eine eingeschränkte Zuständigkeit für einen bestimmten Ort und bestimmte Rechtsfälle erhalten. more
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Artikel 92: Besonderheiten des Mazalim-Gerichtes

Artikel 92: Eine Gerichtssitzung ist ebenso wenig Bedingung für das Mazalim-Gerichtwie die Vorladung des Angeklagten oder die Existenz eines Klägers. Das Mazalim-Gerichthat vielmehr das Recht zur Untersuchung eines Vergehens, auch wenn niemand diesbezüglich eine Beschwerde vorgebracht hat. more
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Artikel 80: Das Gericht und die Urteilsfällung

Artikel 80: Das Gericht darf nur aus einem Richter bestehen, der die Befugnis zur Entscheidung und Urteilsfällung hat. Es darf noch einen oder mehrere andere Richter an seiner Seite geben, die aber keine Befugnis zur Urteilsfällung, sondern lediglich zur Beratung und Meinungsäußerung haben. Ihre Meinung ist jedoch für den entscheidungsbefugten Richter nicht bindend. more