Das Kalifat (Kalifatsstaat), Kalifat gemäß dem Prophetenplan, Staat für die Festigung des Islams, die Sicherheit der Muslime und Barmherzigkeit für die Welten. Legitimität, das islamische Recht, Vorschriften, Verfassung

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Verfassung des Kalifats Staates, Kalifat gemäß dem Prophetenplan;  Regierungs & Verwaltungsapparat ... Kalifat gemäß dem Prophetenplan: Der Kalif §24-41, die Vollmachtsassistenten §42-48, die Vollzugsassistenten §49-51, die Gouverneure §52-60, Ressorts des Krieges, der inneren Sicherheit, der auswärtigen Angelegenheiten und der Industrie §61-74, Justiz §75-95. der Verwaltungsapparat, das Schatzhaus,   das Medienamt §96-104, Ratsversammlung - Maglis Al-Umma- §105-111

Artikel 25: Der Vertrag zum Kalifat

Das Kalifat (Kalifatsstaat), die Verfassung, Artikel 25: Das Kalifat ist ein auf Zustimmung und freier Wahl beruhender Vertrag. Niemand darf zu seiner Annahme gezwungen werden, noch darf jemand zur Wahl einer Person gezwungen werden, der das Kalifat übertragen werden soll.

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Artikel 26: Das Teilnahmerecht an Wahl des Kalifen

Das Kalifat (Kalifatsstaat), die Verfassung, Artikel 26: Jeder erwachsene Muslim, Mann oder Frau, der geistig zurechnungsfähig ist, hat das Recht, den Kalifen zu wählen und ihm den Treueid (Baiʿa) zu leisten. Die Nichtmuslime haben hierzu kein Recht.

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Artikel 27: Der Treueid (Baiʿa)

Das Kalifat (Kalifatsstaat), die Verfassung, Artikel 27: Wird der Kalifatsvertrag mit einer Person durch die Baiʿa (Treueid) derjenigen geschlossen, die sie rechtmäßig vollziehen können, so ist die Baiʿa der übrigen eine Gehorsams (Baiʿatu Ṭ-Ṭāʿa) und keine Einsetzungs- Baiʿa (Baiʿatu l-In'iqad) mehr. Danach wird jeder, bei dem die Möglichkeit zur Auflehnung und zur Spaltung der Muslime vermutet wird, zur Gehorsams-Baiʿa gezwungen.

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Artikel 28: Bedingungen der Amtseinführung des Kalifen

Das Kalifat (Kalifatsstaat), die Verfassung, Artikel 28: Niemand wird zum Kalifen, es sei denn, die Muslime haben ihn damit beauftragt. Niemand hat die Vollmachten des Kalifats, es sei denn, der Kalifatsvertrag wurde wie jeder andere Vertrag im Islam nach Maßgabe des islamischen Rechts mit ihm geschlossen.

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Artikel 29: Bedingungen des Treueids (Baiʿa) der Länder

Das Kalifat (Kalifatsstaat), die Verfassung, Artikel 29: Die Region oder die Länder, die dem Kalifen die Einsetzungs-Baiʿa leisten, müssen die Bedingung erfüllen, dass die Herrschaftsmacht allein in Händen der Muslime und nicht in Händen irgendeines ungläubigen Staates liegt. Auch muss die Sicherheit der Muslime in dieser Region nach innen wie nach außen durch den Islam (d. h. durch die eigene Kraft der Muslime), nicht durch den Unglauben gewährleistet sein. Für die bloße Gehorsams-Baiʿa anderer Länder hingegen ist dies nicht vorauszusetzen.

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Artikel 30: Die Kandidatur für Position des Kalifen

Das Kalifat (Kalifatsstaat), die Verfassung, Artikel 30: Derjenige, dem die Baiʿa für das Kalifat geleistet wird, muss lediglich die Einsetzungsbedingungen (Šurut al-In'iqad) erfüllen. Auch wenn er die Vorzugsbedingungen nicht erfüllt, ist seine Baiʿa gültig, denn maßgeblich sind die Einsetzungsbedingungen.

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Artikel 31: Die Mindestbedingungen des Kandidaten für Position des Kalifen

Das Kalifat (Kalifatsstaat), die Verfassung, Artikel 31: Der Kalif muss sieben Bedingungen erfüllen (Einsetzungsbedingungen / Šurut al-In'iqad), damit ihm das Kalifat rechtmäßig zugeteilt werden kann: Er muss männlich sein, Muslim, frei, geschlechtsreif, geistig zurechnungsfähig, rechtschaffen und imstande, die Aufgabe zur Genüge zu erfüllen.

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Artikel 32: Vakanz der Position des Kalifen

Das Kalifat (Kalifatsstaat), die Verfassung, Artikel 32: Wird die Position des Kalifen durch den Tod, den Rücktritt oder die Absetzung des Kalifen vakant, muss ein neuer Kalif an seiner Stelle eingesetzt werden, und zwar in einer Zeit von maximal drei Tagen und Nächten seit der Vakanz der Position.

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Artikel 33: Der Interimsherrscher

Das Kalifat (Kalifatsstaat), die Verfassung, Artikel 33: Im Falle der Vakanz der Position des Kalifen wird ein Interimsherrscher ernannt, der sich der Angelegenheiten der Muslime annimmt und das Verfahren zur Aufstellung eines neuen Kalifen durchführt. Die Vorgehensweise ist hierbei folgende:

a) Der frühere Kalif hat das Recht, wenn er sein Ende nahen sieht oder sich zum Rücktritt entschlossen hat, den Interimsherrscher zu ernennen.

b) Stirbt der Kalif oder tritt er zurück, ohne einen Interimsherrscher ernannt zu haben, oder wird die Position des Kalifen nicht wegen dessen Tod oder dessen Rücktritt vakant, so wird der älteste der Vollmachtsassistenten (Mu'awinun) zum Interimsherrscher ernannt, es sei denn, er bewirbt sich für das Kalifat. In diesem Falle wird der zweitälteste der Vollmachtsassistenten Interimsherrscher. Will dieser sich ebenfalls für das Kalifat bewerben, geht die Interimsherrschaft auf den nächstältesten über usw.

c) Wollen sich alle Vollmachtsassistenten (Mu'awinun) für das Kalifat bewerben, wird der älteste der Vollzugsassistenten (Mu'awin at-Tafiwid) mit der Interimsherrschaft betraut. Will dieser sich ebenfalls bewerben, so geht die Interimsherrschaft auf den nächstältesten Vollzugsassistenten über usw.

d) Wollen sich alle Vollzugsassistenten für das Kalifat bewerben, wird die Interimsherrschaft pflichtweise dem jüngsten von ihnen zugeteilt.

e) Der Interimsherrscher hat nicht das Recht Gesetze zu adoptieren.

f) Der Interimsherrscher bemüht sich nach Kräften, das Aufstellungsverfahren für den neuen Kalifen binnen drei Tagen abzuschließen. Nur wegen eines zwingenden Grundes, dem das Mazalim-Gericht (Gericht für Staatsvergehen) zustimmen muss, darf das Verfahren mehr Zeit in Anspruch nehmen.

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Einige Artikel der Verfassung

Das Kalifat (Kalifatsstaat), die Verfassung,

Artikel 162: Errichtung wissenschaftlicher Labors

Artikel 162: Alle Staatsbürger haben das Recht zur Errichtung wissenschaftlicher Labors, die sich auf sämtliche Angelegenheiten des Lebens beziehen. Der Staat hat die Pflicht, solche Labors selbst zu errichten. more
Das Kalifat (Kalifatsstaat), die Verfassung,

Artikel 25: Der Vertrag zum Kalifat

Artikel 25: Das Kalifat ist ein auf Zustimmung und freier Wahl beruhender Vertrag. Niemand darf zu seiner Annahme gezwungen werden, noch darf jemand zur Wahl einer Person gezwungen werden, der das Kalifat übertragen werden soll. more
Das Kalifat (Kalifatsstaat), die Verfassung,

Artikel 16: Einheitssystem, nicht föderativ

Artikel 16: Das Regierungssystem ist ein Einheitssystem, nicht föderativ. more
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Artikel 126: Grundsatz des Eigentums

Artikel 126: Alle Güter gehören Allah alleine, und Er ist es, Der sie den Menschen als Statthalter übertragen hat. Durch diese allgemeine Statthalterschaft haben die Menschen grundsätzlich das Recht auf Eigentum erhalten. Allah ist es auch, Der dem einzelnen Individuum die spezifische Erlaubnis zum Besitz von Eigentum gegeben hat. Erst durch diese spezifische Erlaubnis wird ein Gut zu seinem… more
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Artikel 24: Der Kalif vertritt die Umma

Artikel 24: Der Kalif ist derjenige, der die Umma in der Ausübung der Herrschaftsmacht und der Durchführung des islamischen Rechts vertritt. more
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Artikel 34: Die Verfahren zur Wahl und Amtseinführung des Kalifen

Artikel 34: Die Methode zur Aufstellung des Kalifen ist die Baiʿa (Treueid). Die praktische Vorgehensweise bei der Aufstellung des Kalifen und der Durchführung der Baiʿa ist die folgende: a) Das Mazalim-Gericht (das Gericht für Staatsvergehen) erklärt die Position des Kalifen für vakant. b) Der Interimsherrscher übernimmt seine Aufgaben und erklärt unverzüglich, dass die Tür zur Nominierung offen… more
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Artikel 136: Die Verpflichtung zur Nutzung des Agrarlandes

Artikel 136: Jeder Landbesitzer ist verpflichtet, das Land zu nutzen. Der Bedürftige bekommt eine ausreichende Förderung aus dem Schatzhaus der Muslime (Bayt al-Māl), um ihm die Bewirtschaftung seines Landes zu ermöglichen. Jedem, der Agrarland drei Jahre lang brach liegen lässt und nicht nutzt, wird es entzogen und einem anderen gegeben. more