Das Kalifat (Kalifatsstaat), Kalifat gemäß dem Prophetenplan, Staat für die Festigung des Islams, die Sicherheit der Muslime und Barmherzigkeit für die Welten. Legitimität, das islamische Recht, Vorschriften, Verfassung

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Kalifat gemäß dem Prophetenplan

Artikel 123: Die Grundlage der Wirtschaftspolitik

Das Kalifat (Kalifatsstaat), die Verfassung, Artikel 123: Wirtschaftspolitik bedeutet, dass man, bei der Betrachtung der menschlichen Bedürfnisse stets den Standard vor Augen hat, auf dem sich die Gesellschaft befinden soll. Dieser Standard, auf dem sich die Gesellschaft befinden soll, wird als Grundlage herangezogen, um die menschlichen Bedürfnisse zu befriedigen.

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Artikel 124: Das Wirtschaftsproblem

Das Kalifat (Kalifatsstaat), die Verfassung, Artikel 124: Das Wirtschaftsproblem besteht in der Verteilung der Güter und Dienstleistungen auf alle Staatsbürger und in der Gewährleistung von deren Nutzung, indem allen Bürgern ermöglicht wird, sie anzustreben und zu besitzen.

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Artikel 125: Befriedigung der Bedürfnisse jedem einzelnen Individuum

Das Kalifat (Kalifatsstaat), die Verfassung, Artikel 125: Die Befriedigung sämtlicher Grundbedürfnisse muss jedem einzelnen Individuum in vollständiger Weise garantiert werden. Jedem einzelnen Individuum muss auch die Möglichkeit gewährleistet werden, darüber hinausgehende, auf dem höchstmöglichen Niveau zu befriedigen.

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Artikel 126: Grundsatz des Eigentums

Das Kalifat (Kalifatsstaat), die Verfassung, Artikel 126: Alle Güter gehören Allah alleine, und Er ist es, Der sie den Menschen als Statthalter übertragen hat. Durch diese allgemeine Statthalterschaft haben die Menschen grundsätzlich das Recht auf Eigentum erhalten. Allah ist es auch, Der dem einzelnen Individuum die spezifische Erlaubnis zum Besitz von Eigentum gegeben hat. Erst durch diese spezifische Erlaubnis wird ein Gut zu seinem Eigentum.

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Artikel 128: Das Privateigentum

Das Kalifat (Kalifatsstaat), die Verfassung, Artikel 128: Das Privateigentum ist ein islamischer Rechtsspruch, der mit der Sache selbst oder dem Nutzen daraus bemessen wird und der bewirkt, dass derjenige, dem er zugeteilt wird, die Befugnis erhält, einen Gegenstand zu nutzen und den Gegenwert dafür zu erhalten.

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Artikel 130: Staatseigentum

Das Kalifat (Kalifatsstaat), die Verfassung, Artikel 130: Jedes Gut, dessen Ausgabe im Ermessen des Kalifen und seines Idschtihads liegt, wird als Staatseigentum betrachtet, wie Steuergelder, Charadsch / Ḫarāǧ (Lehnsgeld) und Dschizya / Ǧizya.

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Artikel 131: Ursachen des Privateigentums

Das Kalifat (Kalifatsstaat), die Verfassung, Artikel 131: Das Privateigentum beweglicher und unbeweglicher Güter ist an die fünf durch die Scharia (Šaria) festgelegten Ursachen gebunden:

  • a) Arbeit
  • b) Erbschaft
  • c) Das Bedürfnis nach Gütern zum Zwecke des Lebensunterhalts
  • d) Materielle Zuwendungen des Staates an seine Bürger
  • e) Güter, welche Individuen ohne entsprechende Bezahlung oder Gegenleistung erhalten.

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Artikel 132: Das Verfügen über das Eigentum

Das Kalifat (Kalifatsstaat), die Verfassung, Artikel 132: Das Verfügen über das erworbene Eigentum ist an die Erlaubnis des Gesetzgebers (Allahs) gebunden, sei es zu dessen Ausgabe oder Vermehrung. Ausgeben im Verbotenen (Saraf), Überschwang (Taraf) und Geiz sind untersagt. Kapitalistische Unternehmen, Genossenschaften und alle weiteren Rechtsbeziehungen (Muamalat / Muʿāmalāt), die dem islamischen Gesetz widersprechen, sind verboten. Auch Zinsen, betrügerische Übervorteilung, Monopolisierung, Glücksspiel und dergleichen sind verboten.

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Einige Artikel der Verfassung

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Artikel 84: Der Muhtasib

Artikel 84: Der Muhtasib ist der Richter, der sämtliche Rechtsfälle untersucht, bei denen es um Rechte der Allgemeinheit geht, wo es keinen Ankläger gibt. Bedingung ist allerdings, dass diese Rechtsfälle nicht Teil der Hudud - Wörtl.: „Grenzstrafen“, von Allah für gewisse Vergehen festgelegte Strafen.-oder der Dschinayat (Gewaltverbrechen) sind. more
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Artikel 19: Voraussetzungen des Regenten

Artikel 19: Mit der Regierungsausübung oder jeder damit in Verbindung stehenden Tätigkeit darf nur ein freier, geschlechtsreifer, geistig zurechnungsfähiger und rechtschaffener muslimischer Mann beauftragt werden, der fähig ist, die Aufgabe zur Genüge zu erfüllen. more
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Artikel 97: Die Administrationspolitik der Behörden, Ämter und Verwaltungsstellen

Artikel 97: Die Administrationspolitik der Dienstbehörden, Ämter und Verwaltungsstellen basiert auf der Einfachheit des Systems, der Schnelligkeit in der Ausführung der Aufgaben und der Kompetenz derjenigen, die mit der Verwaltung betraut sind. more
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Artikel 191: Beitritt zu Organisationen und Institutionen

Artikel 191: Organisationen, die nicht auf der Grundlage des Islam aufbauen oder andere als die Gesetze des Islam anwenden, darf der Staat nicht beitreten. Dies gilt für internationale Organisationen wie die Vereinten Nationen, den Internationalen Gerichtshof, den Internationalen Währungsfonds und die Weltbank, ebenso wie für regionale Organisationen wie die Arabische Liga. more
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Artikel 124: Das Wirtschaftsproblem

Artikel 124: Das Wirtschaftsproblem besteht in der Verteilung der Güter und Dienstleistungen auf alle Staatsbürger und in der Gewährleistung von deren Nutzung, indem allen Bürgern ermöglicht wird, sie anzustreben und zu besitzen. more
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Artikel 17: Zentrale Regierung, dezentrale Verwaltung

Artikel 17: Die Regierung ist zentral, die Verwaltung dezentral. more
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Artikel 126: Grundsatz des Eigentums

Artikel 126: Alle Güter gehören Allah alleine, und Er ist es, Der sie den Menschen als Statthalter übertragen hat. Durch diese allgemeine Statthalterschaft haben die Menschen grundsätzlich das Recht auf Eigentum erhalten. Allah ist es auch, Der dem einzelnen Individuum die spezifische Erlaubnis zum Besitz von Eigentum gegeben hat. Erst durch diese spezifische Erlaubnis wird ein Gut zu seinem… more